Diese Reihe von Seminaren möchte sowol den Schulen und Kindergärten, als auch den Bauherren und Planer die Möglichkeit geben, tiefer in folgende drei Themenbereiche einzusteigen:

Bewegte Schulen/Kindergärten
Kindergärten und Schulen, die sich der Gesundheitsförderung verschreiben, sind „bewegte Kindergärten/Schulen“. Neben den regulären Turn- und Bewegungsstunden schaffen sie vielfältige Möglichkeiten, dass Kinder und Jugendliche ihrem natürlichen Bewegungsbedürfnis nachkommen können. Der Unterricht ist dann entsprechend strukturiert. Bewegungspausen folgen auf Phasen der Anspannung. Gebundene und offene Lernphasen wechseln sich ab. Räume und Mobiliar unterstützen das pädagogische Konzept einer „bewegten Schule“. Besondere Bewegungsevents gliedern das Unterrichtsjahr. Schulentwicklung ist auch diesbezüglich auf Konzeptarbeit angewiesen. Diese muss gemeinsam erfolgen. Schulen und Kindergärten brauchen Vereinbarungen und den entsprechenden organisatorischen Rahmen, das wirkt auf die Gestaltung von Lernräumen. Welche Chancen tun sich für Schulen und Kindergärten auf, die die Bewegung in das Zentrum des Lerngeschehenes setzen?

Neue Technologien und Medien – Entwicklung zukunftsfähiger Konzepte
Die Entwicklung von neuen Technologien schreitet zügig voran. Die Vorbereitung auf eine hochtechnisierte Arbeitswelt erfordert ganzheitliche Konzepte mit einer sinnvollen Einbeziehung der neuen Technologien. Daher bedarf es einer entsprechenden Ausstattung der Lernräume und einer guten Ausbildung des Lehrpersonals. Schulen und Kindergärten tun gut daran, sich ein dynamisches Konzept im Umgang und in der Nutzung der neuen Technologien zurechtzulegen, das sich laufend an aktuelle Entwicklungen anpassen lässt.

Schulen einrichten und Ambiente gestalten
Nicht jeder Kindergarten bzw. jede Schule kann neu gebaut, wohl aber durch eine praxistaugliche und flexibel handhabbare Einrichtung neu bespielt werden. Dazu bedarf es, genauso wie beim Bau eines neuen Gebäudes, eines Organisationskonzeptes mit pädagogischer Ausrichtung, welches von den in der Schule/dem Kindergarten Tätigen gemeinsam entwickelt und verantwortet wird.
Zudem können Lernräume mit kleinen, aber mit Gespür gesetzten Eingriffen und mit bewusst vorgenommenen Entrümpelungen bzw. bewusst gesetzten Akzenten eine neue Kraft entfalten.

 

Experten aus den jeweiligen wissenschaftlichen Bereichen und aus der Projektplanungsszene werden sich über mögliche Beziehungen zwischen Bewegung, Technologie und Mobiliar bei der Planung und Gestaltung von Lernräumen austauschen.

 

21 |3 | 18   h 15 – 18

PROGETTARE IL MOVIMENTO A SCUOLA: opportunità e sfide

ITA – DE Modera Kuno Prey |Moderiert vom Kuno Prey

 

In dialogo con | Im Gespräch mit

 

Andrea Ceciliani – Univ. Bologna

Vivere il corpo nello spazio-tempo

 

Francesco Sgrò – Univ. di Enna-Kore

Edu-Exergames: storie di videogiochi a supporto dei processi di apprendimento in educazione fisica

 

Claudio Larcher – Designer, BA Design Course Leader

Scuola, Design e Solidarietà

 

Patrizia Tortella – Univ. di Verona

„Primo Sport 0246“ – Parco giochi e possibilità di azione per lo sviluppo motorio e cognitivo dei bambini/e in età prescolare

 

Monika Fikus – Freie Univ. Bozen

Bedingungen für das Gelingen einer bewegten Schulkultur – Erfahrungen aus Deutschland

 

 

Discutono | es diskutieren

 

Mario Lipoma, Univ. Enna-Kore, Presidente SIEMeS

Luca Canali, Architetto Spazio&Apprendimento

Monika Schwingshackl – Deutsche Bildungsdirektion, Pädagogische Abteilung