Die Tagung wird von der Fakultät für Bildungswissenschaften in Kooperation mit dem Netzwerk Lernen&Raum veranstaltet

Weitere Informationen zum Projekt Lernern und Raum

Lernern und Raum

 

Wissenschaftliche Leitung der Tagung

Prof. Ulrike Marion Stadler-Altmann

Ulrike Stadler-Altmann ist Professorin für Allgemeine Didaktik an der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen. Sie war in den Jahren 2002-2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Schulpädagogik FAU (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und hat dort am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft I bis 2009 auch als Geschäftsführerin des interdisziplinären Zentrums für anthropologisch-historische Bildungsforschung gewirkt. Zudem hat sie Erfahrungen in der Schulpraxis aus ihrer Tätigkeit als Lehrerin. In den Folgejahren hat sie Schulpädagogik an der TU Dortmund (2009/10) und an der FAU (2010-2012) gelehrt und war zuletzt Lehrstuhlinhaberin für Schulpädagogik & Allgemeine Didaktik an der Universität Koblenz-Landau (2012-2015) und dort als Leiterin des Zentrums für Lehrerbildung tätig.

Publikationen:

Canto Moniz, G., Sigurðardóttir, A. K.; Stadler-Altmann, U.; Woolner, P.; Veloso, L. (ed.) (2018), Understanding European School Buildings: Practices, People and Policies, London: palgrave macmillan (in prep.).
Stadler-Altmann, U.; Hilger, P. (2017), Transferring Pedagogical Spaces – Schoolyards as learning environments in the perspective of students and teachers, in: Benade, L.; Jackson, M. (ed.), Transforming education: Design, technology, government, Wiesbaden: Spinger VS (in press).
Stadler-Altmann, U. (2017), EduSpaces – Räume für kooperativen Theorie-Praxis-Transfer. Pädagogische Werkstattarbeit als Ansatz pädagogischer Professionalisierung, in: Peschel, M.; Kelkel, M. (Hrsg.), Zur Sache! Fachbezüge in didaktischen Lernwerkstätten, Bad Heilbrunn: Klinkhardt (im Druck).
Stadler-Altmann, U. (2016) (Hrsg.), Lernumgebungen. Erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Schulgebäude und Klassenzimmer, Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich.
Stadler-Altmann, U. (2016), Gebaute Umgebung als Lernumgebung. Haben Schulgebäude und Klassenzimmer Einfluss auf Lehren und Lernen?, in: dies.. (Hrsg.), Lernumgebungen. Erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Schulgebäude und Klassenzimmer, Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich, S. 49-68.
Stadler-Altmann, U. (2016), Lernumgebung. Erziehungswissenschaftliche und architekturkritische Perspektiven auf Schulgebäude und Klassenzimmer, in: dies.. (Hrsg.), Lernumgebungen. Erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Schulgebäude und Klassenzimmer, Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich, S. 7-16.
Stadler-Altmann, U. (2015), The Influence of School and Classroom Space on Education, in: C. Rubie-Davies, J. M. Stephens, & P. Watson (Eds.), The Routledge International Handbook of Social Psychology of the Classroom, London: Routledge, p. 252-262.

Weitere Informationen

 


 Prof. Beate Christine Weyland

Prof. Beate Weyland ist Dozentin für Allgemeine Didaktik an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Univ. Bozen. Seit 2010 betrifft ihr Forschungsschwerpunkt hauptsächlich das Thema Schularchitektur und die Beziehung zwischen Lernen und Raum im Bildungsbereich. Sie ist im Vorstand des Südtiroler Netzwerkes Lernen&Raum und Gründungsmitglied des jüngst gegründeten Verbunds PULS, der sich der grundlegenden und praxisorientierten Veränderung in der Schul- und Lernraumentwicklung in Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland widmet.

Parallel zur Forschung und Lehre begleitet sie Schulen und Gemeinden bei der Entwicklung von pädagogischen Konzepten in Bezug auf das Bedürfnis der Veränderung von Räumlichkeiten. Sie hat das Projekt der „Fondazione Agnelli Torino Fa Scuola“ als Pädagogin begleitet www.torinofascuola.it und wird im italienischen und deutschsprachigen Feld auf Tagungen und für pädagogisch-didaktische Begleitungen im Rahmen der Schulraumentwicklung eingeladen.

Letzte Publikationen:

B.Weyland, S, Attia, Progettare scuole tra pedagogia e architettura, Guerini, Milano 2015

J.Watschinger, B.Weyland, Lernen und Raum entwickeln, Klinkhard 2017 (in Erscheinung).

Homepage: www.padweyland.org

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Kuratoren der Werk-Austellung

Prof. Kuno Prey

Kuno Prey (1958). Nach dem Studium an der Domus-Academy führte ihn seine angeborene Neugier dazu, gemeinsam mit der Industrie innovative Materialien und neue Technologien zu erforschen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden zahlreiche Produkte, durch die Kuno Prey international Anerkennung erhielt.

Von 1993-2002 lehrte er als Professor für Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar. 2002 zog es ihn in sein Heimatland Südtirol zurück, wo er an der Freien Universität Bozen die Fakultät für Design und Künste gründete, und dort als Professor für Produktdesign in der Forschung und Lehre tätig ist.

Weitere Informationen

 

 


Prof. Beate Christine Weyland

Prof. Beate Weyland ist Dozentin für Allgemeine Didaktik an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Univ. Bozen. Seit 2010 betrifft ihr Forschungsschwerpunkt hauptsächlich das Thema Schularchitektur und die Beziehung zwischen Lernen und Raum im Bildungsbereich. Sie ist im Vorstand des Südtiroler Netzwerkes Lernen&Raum und Gründungsmitglied des jüngst gegründeten Verbunds PULS, der sich der grundlegenden und praxisorientierten Veränderung in der Schul- und Lernraumentwicklung in Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland widmet.

Parallel zur Forschung und Lehre begleitet sie Schulen und Gemeinden bei der Entwicklung von pädagogischen Konzepten in Bezug auf das Bedürfnis der Veränderung von Räumlichkeiten. Sie hat das Projekt der „Fondazione Agnelli Torino Fa Scuola“ als Pädagogin begleitet www.torinofascuola.it und wird im italienischen und deutschsprachigen Feld auf Tagungen und für pädagogisch-didaktische Begleitungen im Rahmen der Schulraumentwicklung eingeladen.

Letzte Publikationen:

B.Weyland, S, Attia, Progettare scuole tra pedagogia e architettura, Guerini, Milano 2015

J.Watschinger, B.Weyland, Lernen und Raum entwickeln, Klinkhard 2017 (in Erscheinung).

 

Homepage: www.padweyland.org

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Architekt Paolo Bellenzier

Abschluss des Architekturstudiums an der Universität Venedig IUAV im Jahr 1998. 2004 beendet er ein Masterlehrgang in General Management an der Universität Salzburg (A). Seit 1998 ist er bei der Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst der Autonomen Provinz Bozen als Projektleiter tätig. Zwischen 2004 und 2007 leitete er das Amt für Sanitätsbauten seit 2009 ist er Mitglied des Technischen Landesbeirates, das beratende technische Gremium der Südtiroler Landesregierung, wo er für moderne Architektur, innovative Schulbauten und öffentliche Veranstaltungen Bezugsperson und Referent ist.

Koordinator und Moderator bei Teamarbeiten sowie Mediator bei Konfliktsituationen, leitete er zahlreicher Bauvorhaben und technische und kreative Arbeitsgruppen unter anderem die Ausarbeitung der neuen Schulbaurichtlinien Südtirols. Gründer und Mitglied des Vorstandes vom Länderübergreifendes Netzwerk „Lernen&Raum“ beschäftigt er sich seit 2011 intensiv mit dem Thema „Schulen“.

Er hat in zahlreichen Architekturwettbewerben als Jurymitglied bzw. Jurypräsident mitgewirkt und konnte eine große Erfahrung in allen Bereichen des Hochbaues und insbesondere im Bereich Schulbau sammeln. 2014 erlangte er die Ausbildung als Schulbauberater bei der Montag Stiftung in Bonn.

Bereits Gastreferent an der Fakultät für Bauwesen der Universität Trient und Kurator und Organisator verschiedenster Architekturveranstaltungen und Architekturausstellungen setzt er sich mit großem Engagement für eine moderne und zeitgenössische Baukultur ein. Unter den betreuten Sensibilisierungskampagnen zählt die Ausstellung zum Thema “Schulen bauen in Südtirol im Dialog zwischen Architektur und Pädagogik”, welche er zusammen mit Prof. Dr. Beate Weyland im Herbst 2015 kuratiert hatte. Zu seinen Publikationen sind sicherlich die neuen Schulbaurichtlinien der Autonomen Provinz Bozen sowie die Richtlinien für Alters-und Pflegeheime zu erwähnen.

Im Team mit Frau Prof. Weyland begleitete er zwischen 2015 und 2017 die Ausarbeitung von innovativen Organisationskonzepten mit pädagogischer Ausrichtung in zahlreichen Gemeinden Italiens und für verschiedene Schulgemeinschaften in Südtirol.